Zwingername


Das Wandgemälde im Gasthaus „ Rössle “ in Scheidegg.




Wie kommt man Mitten im Allgäu auf den Ortsnamen „ Bärfallen“ ?


Wenn man in einem Ortsteil wohnt, der schon den schönen Namen „Bärfallen“ trägt, fällt die Entscheidung seinen Zwinger „ Bärfallen“ zu nennen natürlich recht leicht.
Allerdings als im letzten Jahr, dann plötzlich Bruno in Bayern herumstreunte, fragten wir uns schon, wie kommt dieses friedliche Fleckchen Erde zu so einem Namen .  
Das Bild ist natürlich nicht in den Bärfallen aufgenommen – das Bild ist von Wendy aus Canada, der Heimat von Elsa und Eyrie von den Bärfallen 

Im Gasthaus Rössle, in Scheidegg , findet man die Legende vom Scheidegger Eisbär.

Männer aus Scheidegg entdeckten in einer Schlucht einen weißen Bären. Sie erzählten das im Dorfe und der Pfarrer riet der Bevölkerung den Bären zu töten. Gesagt, getan, es wurde eine Falle gegraben . Die Jäger konnten den Bär auch fangen und töteten ihn.
Stolz präsentiereten die mutigen Männer der Scheidegger Bevölkerung ihre Trophäe . Plötzlich rief ein kleiner Junge : „ Das ist ja nur ein großer weißer Hund!“

Noch heute werden die Scheidegger gerne als „ Bärentreiber “ bezeichnet.
In der Fasnet (Fasching) hat Scheidegg drei Einzelmasken. Den Eisbär und seine Treiber. Die Narrenzunft in Scheidegg trägt den Namen Isbäria.


Masken der Scheidegger Narrenzunft  
Scheidegger Narrenzunft mit der Einzelmaske dem Eisbär.  Der Eisbär und seine Treiber 

Das sind die heutigen „ Bären “ aus den Bärfallen. Schon lustig, dass dort heute große graue Hunde gezüchtet werden.


Bess von den Bärfallen  Ella v.d. Bärfallen und Ninja v. Schmiedegarten  Face v.d. Bärfallen 

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